Gladbeck,

Der Präsident der THW-Bundesvereinigung Stephan Mayer (MdB) besuchte zum Informationsgespräch am 10. April den THW Ortsverband Gladbeck/Dorsten.

Eingeladen durch den MDB Sven Volmering waren auch die Ortsbeauftragten aus Bottrop sowie aus Castrop-Rauxel, Recklinghausen und Waltrop. Dazu gesellten sich einige MdL, der Bürgermeister Tobias Stockhoff aus Dorsten und der THW Landesbeauftragte Ingo Schliwienski mit dem THW Geschäftsführer Gordon Niederdellmann aus Gelsenkirchen sowie Gäste der Flüchtlingshilfen aus Dorsten und Gladbeck.

Gespräche über die Liegenschaft und Ausstattung beim Rundgang mit dem Präsidenten der THW-Bundesvereinigung und dem THW-Ortsbeauftragten.

Nach einem Rundgang durch die Liegenschaft und der Begrüßung durch den Ortsbeauftragten Hellmut Haarmann widmete sich der kleine Kreis der Anwesenden den Ausführungen des Präsidenten. Bei einer Tasse Kaffee und dem berühmten Butterkuchen aus den Händen des OV eigenen Bäckers Reinhard Trittschak fand man den Weg über small talk zu einigen Interessanten Themen des THW in der Region und der THW-Bundesvereinigung.

Als zweites Thema stand die Flüchtlingshilfe in Dorsten und Gladbeck auf dem Program. Auch hier mußte Mayer Rede und Antwort stehen sowie seine Sicht der Situation wiedergeben. Von den ehrenamtlichen Helfern der Flüchtlingshilfe bekam er Hausaufgaben mit auf den Weg nach Berlin und versprach einige Punkte davon zu klären.

 

 

Was ist die THW-Bundesvereinigung?

Die politische Interessenvertretung ehrenamtlichen Engagements im Zivil- und Katastrophenschutz rechnet die THW-Bundesvereinigung zu ihren Kernaufgaben. Sie arbeitet an der Gestaltung der gesetzlichen Grundlagen für das THW mit und nimmt Stellung zu entsprechenden Gesetzesvorhaben des Deutschen Bundestages. Ständig hält sie parteiübergreifend Kontakt zu den Entscheidern in der Politik. Oft schon hat sie sich wirkungsvoll in die Debatte um die Höhe der für das THW bestimmten Haushaltsmittel eingebracht. Der relativ große politische Einfluss der THW-Bundesvereinigung ist sicherlich nicht zuletzt auf die handelnden Personen zurückzuführen. Denn sowohl Stephan Mayer, Präsident der THW-Bundesvereinigung, als auch die Vizepräsidentin, Christine Lambrecht, sind Mitglieder des Deutschen Bundestags (Stand: Juni 2010).

 

Aber nicht allein in der überaus wichtigen politischen Netzwerkarbeit setzen die Aktiven der Bundesvereinigung auf einen regen, bisweilen kritischen Dialog mit den verantwortlichen Stellen. Sie pflegen ihn auch im alltäglichen Kontakt zum THW und fördern so deren nachhaltige Weiterentwicklung zu einer modernen, weltweit tätigen Hilfsorganisation. Sie wollen das Miteinander und den Informationsaustausch innerhalb des THW verbessern helfen. Zudem wollen sie erreichen, dass ehrenamtliches Engagement in der Gesellschaft wieder die Anerkennung erfährt, die es verdient.

 

Aktive Unterstützung bei wichtigen THW-Themen

 

Seit den Gründungstagen im Mai 1980 leistet die THW-Bundesvereinigung Lobbyarbeit für das THW. Diese setzt vor allem in Bereichen an, die für die Zukunft der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk besonders wichtig sind. So zählt etwa die „Förderung der Jugendpflege“, wie es in der aktuellen Satzung heißt, zu den wesentlichen Zielen, welche die Bundesvereinigung verfolgt. Sie will Jugendliche für das THW und seine Arbeit begeistern, sie „zur „tätigen Nächstenhilfe“ im Ehrenamt, „zur Übernahme von Verantwortung“ und „zum sozialen Verhalten in der Gemeinschaft“ erziehen. Zu diesem Zweck arbeitet sie eng mit der THW-Jugend e.V. zusammen. Lebendige nationale und internationale Begegnungen zwischen im Zivil- und Katastrophenschutz engagierten Jugendlichen und von Eifer und Begeisterung am Helfen geprägte Vergleichswettbewerbe waren und sind das Ergebnis dieser fruchtbaren Kooperation.

 

Doch nicht nur in der Nachwuchsarbeit ist die THW-Bundesvereinigung, zu deren Gründung Regierungsdirektor Ferdinand Ständer aus der THW-Leitung seinerzeit Anstoß gab, der Bundesanstalt THW ein zuverlässiger und unersetzlicher Partner. Zum Beispiel kam ihr in der Vergangenheit auch bei der Erweiterung der Unterkünfte und bei der Verbesserung der Ausstattung für die THW-Helfer in den Ortsverbänden immer wieder entscheidende Bedeutung zu. Die Bundesvereinigung stellt dem THW Geld und Geräte für seine Einsätze im In- und Ausland zur Verfügung. Mehrfach konnte sie sich schon erfolgreich dafür einsetzen, dass Fahrzeuge der Bundeswehr vom THW kostenlos übernommen werden konnten. Als eingetragener Verein genießt sie bei der Gewinnung von Spenden und Sponsorengeldern wesentlich größere Freiräume als die Bundesbehörde Technisches Hilfswerk selbst.

 

 

 

 


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