27.10.2017, von H.Haarmann, Bilder: WF Evonik Marl

Vergleichstest für die Werkfeuerwehr Evonik Marl

Auf Einladung der Werkfeuerwehr Evonik führten wir am 27.10.2017 einen Vergleichstest im Chemiepark Marl durch. Ziel war ein Leistungsvergleich zwischen dem Schnellupplungs- Rohleitungssystem (DN 100) des THW mit einer A- Schlauchleitung der Werkfeuerwehr.

Bild: WF Evonik Marl

Der THW Ortsverband Gladbeck/Dorsten verfügt in der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen über einen zweiachs Wechselbrückenanhänger mit ca. 200 St. Aluminiumrohr (DN 100) a 6 m Länge mit Schnellkupplungen, sowie verschiedene Zusatzarmaturen wie Bögen und Adapter. Die Rohrleitungstücke werden in Schleichfahrt entnommen, verlegt und anschließend gekuppelt.

Auf einer Streckenlänge von 250 m verlegten wir von einem Überflurhydrant (DN 150) eine THW- Rohrleitung (41 Rohre a 6 m) und eine WF- A- Schlauchleitung (12 Stück a 20 m/ 2 Stück a 10 m). Zur Wasserabgabe wurde ein Sonderlöschfahrzeug mit Dachwerfer (SLF) und zur Wasserförderung ab Hydrant ein Hilfeleisungs-Löschfahrzeug (HLF) eingesetzt.

Es wurden von den Kameraden der WF vier Tests durchgeführt um jeweils zu Beginn und am Ende der Leitung der Pumpeneingangsdruck, Pumpenausgangsdruck und Volumenstrom zu messen.

Die Ergebnisse der Messungen und der Vergleich der Zeitansätze für Auf- und Rückbau werden durch die WF ausgewertet und in zukünftigen Einsatzplanungen Berücksichtigung finden.

Nach Beendigung der Messungen wurden die Leitungen parallel zurückgebaut und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Als Abschluss des Abends habe wir die Wache der Werkfeuerwehr mit der Leitstelle, den verschiedenen Räumlichkeiten und der beeindruckend umfangreichen Fahrzeug und Geräteausstattung besichtigt und viel über die Aufgaben einer Werkfeuerwehr eines großen Chemiestandortes erfahren.


  • Bild: WF Evonik Marl

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