Wuppertal, 30.05.2018, von H. Haarmann

Einsatz nach Starkregenereignis

Wer möchte schon in der Nacht um 01:00 Uhr aus dem ersten Tiefschlaf gerissen werden um dann, nach nächtlicher Anfahrt im engen LKW, stundenlang auf einem Hof zu sitzen und irgendwann losgeschickt zu werden in dreckigem Wasser zu arbeiten? Wir!!   Warum? Weil es dann für die Einsatzkräfte des THW Gladbeck/Dorsten heißt: HELFEN!

So geschehen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 30.05.2018.

Um 00:50 Uhr erfolgte durch die Rufbereitschaft der Regionalstelle Gelsenkirchen die Alarmierung zum Einsatz für die Bergungsgruppe 2 und die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen. Zusammen mit dem Zugtrupp und einer Bergungsgruppe 1 aus dem Ortsverband Recklinghausen wurde ein Technischer Zug W/P gebildet, der zur Unterstützung der, seit dem Vortag im Einsatz befindlichen Kräfte, nach Wuppertal geschickt wurde. Dort hatten schwere Gewitter teile des Stadtgebietes unter Wasser gesetzt und dabei viele Keller voll laufen lassen.

Im laufe des Tages konnten unsere Kräfte 12 Einsatzstellen im Stadtgebiet Wuppertal abarbeiten. Die Einsätze wurden durch die Einsatzleitung der Feuerwehr Wuppertal an unseren Zugrupp gegeben und durch den Zugführer an die einzelnen Gruppen verteilt. So koordiniert konnten die Gruppen bis 16:00 Uhr alle Aufträge abarbeiten um danach den Heimweg nach Gladbeck anzutreten. Dort angekommen muß noch die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden, so das gegen 19:00 endlich der fehlende Schlaf nachgeholt werden konnte.

Eingesetzte Kräfte

vor Ort: 1/3/16=20

OV-Stab: 1/2/2=5

Eingesetzte Einheiten:

Zugtrupp, Bergungsgruppe 2, Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen


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